Trafoplatz, Baden
Die Wiederentdeckung der Landschaft

Die bauliche Dichte suggeriert eine innerstädtische Lage, die Ausblicke hingegen zeigen Landschaftsausschnitte. Diese Wiederentdeckung der Landschaft und des Naturraumes ist die tragende Idee des Konzepts. Vegetationsausschnitte der Kulturlandschaft wurden als räumlich, plastische Ausstellungsstücke eingefügt, wie exakte Landschaften auf Sockeln ausgestellt. Die künstlich bemoosten Steinsockel verbinden die Pflanzenausstellung mit der Erde, setzen sie aber gleichzeitig von ihr ab und machen das Pflanzen von Bäumen auf der Tiefgarage erst möglich.
Zwischen den Gebäuden am Trafo Platz ist eine autonome, durch Vegetation dominierte, raumbildende Figur entstanden, die gleichzeitig Rahmen und Körper ist. Sie schafft eine Abfolge von Räumen verschiedenartiger Ausrichtung und Grösse mit reizvollen Durchblicken und funktionalen Verknüpfungen. Der Platz ist nur als Ganzes fassbar, wenn er begangen wird wie ein Park.


Auftraggeber: Stadt Baden, Planung und Bau
Architektur: Burkard, Meyer., Baden und
Ken Architekten, Baden
Zeitraum: 1999–2003
Leistungsphasen: Geladener Studienauftrag 1999:
1. Preis, alle Leistungsphasen
Fläche: 7'402 m²

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