30 St Mary Axe, London
Wilderness

Geschnittene und freiwachsende Hecken und Schlingpflanzen bestimmen unsere Vorstellung vom traditionellen Englischen Garten. So wie das hochtechnisierte Gebäude auf traditionellem Wege durch Frischluftzufuhr das Innenklima steuert, verbindet auch die Innenbegrünung Traditionelles mit Neuem. Umzäunte Pflanzgefässe widerspiegeln eine Idee des Englischen Landschaftsparks, in welchem ein Teil des Gartens aus der Gestaltung ausgegrenzt und der wilden Natur überlassen wurde. Diese Pflanzgefässe stehen jedoch nicht fest auf dem Boden, sondern werden durch die konkave Bodenbeschaffenheit des Klöpperbodens je nach Berührung der Gärten durch Angestellte oder Besucher bewegt. Damit wird auf die Fragilität des Naturraumes in einer hochtechnisierten Umwelt hingewiesen. Auch die Bepflanzung richtet sich nach den traditionellen Vorgaben des Englischen Gartens. Heckenpflanzen wachsen durch die Gitter der Umzäunung und Schlingpflanzen winden sich an dem Gestänge des Zaunes.


Auftraggeber: Swiss Reinsurance Company
Architektur: Foster and Partners, London
Zeitraum: 2002-2004
Leistungsphasen: Entwurfs- und Ausführungsplanung
Fläche: 1'000 m²

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