Elisabethenanlage, Basel, Schweiz

Chronik der Bäume

Auftraggeber: Baudepartment des Kantons Basel-Stadt
Architektur: Christ & Gantenbein
Zeitraum: 2001 – 2008
Fläche: 20 000m2
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Lange Bank

Auf dem Grundriss der abgebrochenen Wallanlage Basels entstand in einem jahrhundertelangen Prozesses der stetigen Gestalt- und Strukturveränderung die Elisabethenanlage. Ergebnis dieser Entwicklung – und Basis für die Umgestaltung – war ein Hybride aus Park und Platz, der sich vor allem durch das ungewöhnliche Verhältnis von Weg- zu Rasenflächen, die baulichen Objekte und einen kleinen, doch wertvollen alten Baumbestand auszeichnete.

Ziel der Umgestaltung war die sensible Weiterentwicklung und Neuinszenierung der vorhandenen Stoffe.

Die Pflanzung schreibt die früher begonnene „Chronik der Bäume“ fort und ergänzt den aussergewöhnlichen Baumbestand zu einer vielfältigen botanischen Sammlung. Zwiebelpflanzen setzen im Frühjahr einen blühenden Akzent in den Rasen unter den Bäumen. Die sanfte topographische Struktur wird über die gesamte Fläche weitergeführt. Aus ihr ergibt sich wie selbstverständlich die Ergänzung des Wegesystems. Auch die Materialisierung der Wege und die Artenwahl knüpfen in ihrer Oberflächentextur an den Bestand an. Eine spezifisch auf den Park zugeschnittene Möblierung aus Bänken und einem Brunnen ergänzt das Ensemble zu einem Park, der sich nach aussen öffnet und die bestehenden Strukturen und Konturen präzisiert.